AG Kulturgeographie

MNF-Geogr-450: Geographiedidaktisches Projekt: Alexander von Humboldt im Geographieunterricht (V + PrÜ + S)

Inhalt

Alexander von Humboldt ist der vielleicht bedeutendste Naturforscher der letzten Jahrhunderte. Zweifelslos ist er die zentrale „Gründungsgestalt der modernen Geographie“ (Brogiato 2005, 48). Er war der erste, der die Phänomene und Prozesse auf der Erde ganzheitlich, integrativ und dadurch auch durch und durch interdisziplinär betrachtete. Diese Herangehensweise ist bis heute die wichtigste Grundannahme der modernen Mensch-Umwelt Forschung.

Im Jahr 2019 wäre Alexander von Humboldt 250 Jahre alt geworden – Grund genug, sich diesem Forscher aus einer geographiedidaktischen Perspektive zuzuwenden. Was können wir heute von Humboldts Blick auf die Welt lernen? Wie können wir Bildung für nachhaltige Entwicklung, Globales Lernen und vernetztes, integratives Denken in einem humboldtschen Sinn begreifen und für den Geographieunterricht fruchtbar machen?

Ziel des Seminars ist es, aufbauend auf einer gründlichen Beschäftigung mit Humboldts Leben und Wirken verschiedene Unterrichtsprojekte zu entwickeln, in denen aktuelle Themen des Geographieunterrichts mit den Ideen Humboldts in Verbindung gebracht werden. Diese Unterrichtsprojekte werden dann im Rahmen einer Kooperation mit der Humboldt-Schule in Kiel in die Praxis umgesetzt.

Organisatorisches

Studierende der 2-Fächer Masterstudiengänge Geographie werden rechtzeitig per E-Mail über die Anmeldung informiert.

Das gemeinsame Vorbereitungstreffen und die Bereitschaft zur eigenständigen Vorbereitung während der Semesterferien sind für die Teilnahme am Seminar obligatorisch.